Schlagwort-Archive: Schreiben

Dumm und zufrieden

Dummheit ist einfach, abweichendes Denken schwer. Didier Eribon formuliert das so: „Hergebrachte Empfindungen und peinliche Vorurteile können in unserem Alltagsleben auch dann noch weiterleben, wenn wir sie reflexiv zu analysieren und aufzulösen versuchen. (…) Mit dem eigenen politischen Denken übereinzustimmen … Weiterlesen

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Schwitters und ich

O du, Geliebte meiner siebenundzwanzig Sinne, ich liebe dir! Kurt Schwitters Texte faszinieren mich schon seit 30 Jahren. Sie werden mir nie langweilig. Ewig währt am längsten. Mit diesen Texten habe ich mich immer wieder beschäftigt als Autorin und Literaturperformerin. … Weiterlesen

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Wir machen „Lust auf Erzählen“…

…im Kulturhaus Eppendorf (aus unserer Moderation): Lutz   Heute möchten wir vom Erzählen erzählen. Alle erzählen ständig. In einem Buch habe ich gefunden, Erzählen sei ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Vera   Im Unterschied zu anderen Tieren. Lutz   Auch das Modewort Narrativ hat … Weiterlesen

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Texte gibt es schon genug

  Texte gibt es schon genug. Es geht nicht darum, noch einen ordentlichen Satz zu formulieren und noch einen. Dichten heißt, mit literarischen Mitteln über Sprache und Sprechen nachdenken. Wir verhalten uns kritisch zu dem, was sprachlich schon da ist, … Weiterlesen

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Zwei Autoren mit drei Schreibweisen

Traumwohnung ist ein Stück, das wir zusammen geschrieben habe. Wir sind zwei Autoren mit (mindestens) drei Schreibweisen. Das heißt, Vera schreibt, wie sie schreibt, Lutz schreibt, wie er schreibt – und dann gibt es unsere Kollektivtexte, die wir gemeinsam schreiben. … Weiterlesen

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Liebe und Poesie

„Die Poesie wird im Bett gemacht wie die Liebe“, schreibt der surrealistische Dichter André Breton. Liebe beginnt damit, dass die Liebenden aus dem Alltag aussteigen. Was dort seinen Sinn hat, ist hier nicht wichtig. Um Sinn geht es nicht, sondern … Weiterlesen

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Lieber mit Literatur reden als darüber

Hannover, Gaststätte „Entenfang“. Im „Clubzimmer“ tagt der literarische Gesprächskreis meiner Schwester. Ein Jungautor liest Kolleginnen und Kollegen aus seinem Romanprojekt vor: „Die Reise ins Innere der Außenwelt.“ Der Held Maldewin kämpft gegen die brutale Gemeinschaftsideologie einer mittelalterlichen anmutenden Stadtgesellschaft, in … Weiterlesen

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Weder Bildungsbluff noch Bildungsfeindlichkeit

In meinen literarischen Texten geht es mir nicht darum, das zu sagen, was ich sowieso schon weiß. Oder etwas zu sagen, was ich auch in einem Sachtext ausdrücken könnte. Ich schreibe, weil ich etwas herausbekommen möchte über Sprache, Sprechen, die … Weiterlesen

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Mein Lieblingspublikum

Ich schreibe für Menschen, die ebenso offen sind für Populär- wie für Hochkultur, aber beiden misstrauen. Unterhaltung ist ihnen auf die Dauer zu unreflektiert, Hochkultur zu sehr abgestellt auf soziale Distinktion. Die Großmäuligkeit der einen geht mir ebenso auf die … Weiterlesen

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