Mein Lieblingspublikum

Ich schreibe für Menschen, die ebenso offen sind für Populär- wie für Hochkultur, aber beiden misstrauen. Unterhaltung ist ihnen auf die Dauer zu unreflektiert, Hochkultur zu sehr abgestellt auf soziale Distinktion. Die Großmäuligkeit der einen geht mir ebenso auf die Nerven wie die Angeberei der anderen.

Mein Lieblingspublikum ist in Bewegung und sucht die Bewegung auch in der Literatur. Es hat Lust am Denken und Spaß am Spiel mit Figuren, Sprache, Perspektiven.

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3 Kommentare zu Mein Lieblingspublikum

  1. Vera sagt:

    Spielen heißt, frei von Angst sein, hat irgendwer gesagt. Das ist das Privileg der Kinder und der Künstler.

    • Charles de la Cravate sagt:

      Erinnert Euch an die schillernde Sentenz aus Schillers „Über die ästhetische Erziehung“: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

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