{"id":2,"date":"2016-05-10T03:48:21","date_gmt":"2016-05-10T03:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wp452m.a10-52-158-154.qa.plesk.ru\/wordpress\/?page_id=2"},"modified":"2018-03-04T20:41:54","modified_gmt":"2018-03-04T19:41:54","slug":"sample-page","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<table style=\"height: 2415px;\" border=\"0\" width=\"548\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" bgcolor=\"FFFFFF\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td rowspan=\"6\"><\/td>\n<td colspan=\"2\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" valign=\"top\">\n<h3>Wie alles anfing<\/h3>\n<p>Kennengelernt haben wir uns im <em>Literaturlabor<\/em>, einem ehemaligen Fischgesch\u00e4ft in Eimsb\u00fcttel, wo sich Schreibgruppen trafen, und jeden Samstag gab es eine Lesung.<\/p>\n<p>Unter dem Namen <em>Texte-und-Zeichen-Kombinat Hamburg<\/em> pr\u00e4sentierten wir unser literarisches Kabarett, erst zu viert, sp\u00e4ter zu dritt.<\/p>\n<p><em>Guten Abend, wir werden alt<\/em>, riefen wir im Chor, wenn wir auf die B\u00fchne traten. Der Witz kam gut, denn damals waren wir Jungautoren. Lang ist&#8217;s her, ewig, es war im vorigen Jahrhundert.<\/p>\n<p>F\u00fcr unser erstes Programm <em>\u00d6d und leer ruht das Meer,<\/em> hatte Vera das Plakat entworfen. \u00dcberschrift: <em>Gorbatschow tauscht Pommern gegen Helgoland<\/em>. Das war 1988. Was ein Jahr sp\u00e4ter passierte, war damals noch undenkbar, jedenfalls f\u00fcr die meisten. Aber Vera hat es geahnt.<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-100 aligncenter\" src=\"http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_5929-Wir-Tropenhaus_2017-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_5929-Wir-Tropenhaus_2017-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_5929-Wir-Tropenhaus_2017-768x576.jpg 768w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_5929-Wir-Tropenhaus_2017-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_5929-Wir-Tropenhaus_2017.jpg 1824w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h5>\n<p>Ein rotes Transparent aus unserer Kombinats-Zeit hat die Jahre \u00fcberdauert:<em> Es gibt kein Leben au\u00dferhalb des Klischees<\/em>. Der Stoff ist zwar schon etwas br\u00fcchig, aber wir hissen es noch heute bei unserem <em>Poesielabor. <\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt kein Leben au\u00dferhalb des Klischees,<\/em> war und ist unser Wahlspruch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-101 aligncenter\" src=\"http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_7196-Kein-Leben-ausserhalb-2017-300x215.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_7196-Kein-Leben-ausserhalb-2017-300x215.jpg 300w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_7196-Kein-Leben-ausserhalb-2017-768x552.jpg 768w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_7196-Kein-Leben-ausserhalb-2017-1024x736.jpg 1024w, http:\/\/blog.hamburgerliteraturreisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_7196-Kein-Leben-ausserhalb-2017.jpg 1608w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Den Klischees kann niemand entgehen, denn die Sprache um uns herum ist ges\u00e4ttigt damit, und sie haben sich in unseren K\u00f6pfen eingelagert. Wir kommen nicht raus, aber wir k\u00f6nnen diese Wahrnehmungsmuster sichtbar machen, so, dass die, die&#8217;s merken wollen, mitbekommen: Hier werden Klischees reflektiert. Wenn wir sie schon nicht loswerden, k\u00f6nnen wir wenigstens damit spielen. Deshalb erz\u00e4hlen wir unsere Geschichten so, dass sie nicht zu rasch kompatibel sind mit dem g\u00e4ngigen Gerede. Sondern \u201eaufgeraut\u201c.<\/p>\n<ul>\n<li id=\"li-comment-12\" class=\"comment even thread-even depth-1\">\n<div id=\"comment-12\">\n<div class=\"comment-author vcard\"><cite class=\"fn\"><img loading=\"lazy\" class=\"avatar avatar-40 photo\" src=\"http:\/\/1.gravatar.com\/avatar\/d43caea7f89db724742d00a16f1221a3?s=40&amp;d=mm&amp;r=g\" srcset=\"http:\/\/1.gravatar.com\/avatar\/d43caea7f89db724742d00a16f1221a3?s=80&amp;d=mm&amp;r=g 2x\" alt=\"\" width=\"40\" height=\"40\" \/> Charles de la Cravate <\/cite><span class=\"says\">sagt:<\/span><\/div>\n<div class=\"comment-meta commentmetadata\">1. M\u00e4rz 2017 um 16:05<\/div>\n<div class=\"comment-body\">Jeder ordentliche Text t\u00e4uscht uns \u00fcber die Unordnung der Welt.<\/div>\n<div class=\"reply\"><\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<li id=\"li-comment-15\" class=\"comment odd alt thread-odd thread-alt depth-1\">\n<div id=\"comment-15\">\n<div class=\"comment-author vcard\"><img loading=\"lazy\" class=\"avatar avatar-40 photo\" src=\"http:\/\/1.gravatar.com\/avatar\/d43caea7f89db724742d00a16f1221a3?s=40&amp;d=mm&amp;r=g\" srcset=\"http:\/\/1.gravatar.com\/avatar\/d43caea7f89db724742d00a16f1221a3?s=80&amp;d=mm&amp;r=g 2x\" alt=\"\" width=\"40\" height=\"40\" \/> <cite>F<\/cite><cite class=\"fn\">ritz P\u00fctz<\/cite>\u00a0<span class=\"says\">antwortet:<\/span><\/div>\n<div class=\"comment-meta commentmetadata\">1. M\u00e4rz 2017 um 16:37<\/div>\n<div class=\"comment-body\">\n<p>Ich hab\u2019s auch lieber, wenn andere f\u00fcr mich aufr\u00e4umen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Leseperformances<\/h3>\n<p>Wir beide haben die Leseperformances weiterentwickelt und bringen bis heute jedes Jahr eine neue heraus, nicht mehr ganz so kabarettistisch, aber immer noch unterhaltsam und aufregend. Im Februar 2018 war es &#8222;AnnA Blume- Ich liebe dir&#8220;, ein Programm mit Texten von Kurt Schwitters. Wir lesen, moderieren, streiten, unterhalten uns und bieten ein aufregendes Zusammentreffen von Texten, Publikum und zwei Literaturbegeisterten. Kurz: Wir tun (fast) alles, damit man merkt, Dichtung hat nicht nur mit Bildungstradition und Unterhaltung zu tun, sondern auch mit unserem Hier und Heute.<br \/>\nWir treten auf in B\u00fccherhallen, Kulturzentren, Museen, im Monsun-Theater Hamburg&#8230;<br \/>\nAktuelle Termine und Orte finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.hamburgerliteraturreisen.de\/lesungen.html\">www.hamburgerliteraturreisen.de\/lesungen.html<\/a>.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Literarische Spazierg\u00e4nge<\/h3>\n<p>Um nicht allein vom Schreiben leben zu m\u00fcssen, gr\u00fcndeten wir die Hamburger Literatur Reisen, eine Mini-Firma f\u00fcr Literatur- und Theaterreisen. Daneben bieten wir Literarische Spazierg\u00e4nge in Hamburg an. Bei unserem begehrtesten, &#8222;Doch alle Lust will Ewigkeit&#8220;, durchstreifen wir den Ohlsdorfer Friedhof. Dort begegnen sich erotische Grabskulpturen und Texte von Claudius bis Nietzsche. Daneben pr\u00e4sentieren wir &#8222;Hamburg &#8211; ein Winterm\u00e4rchen&#8220;, &#8222;Lessing in Hamburg&#8220; sowie literarische Parkrundg\u00e4nge, insgesamt 11 verschiedene Themen.<br \/>\nF\u00fcr Volkshochschulen und die Uni arbeiten wir als freiberufliche Dozenten. &#8211; Insgesamt ein literarischer Gemischtwarenladen, der uns viel Kraft gekostet hat; das Schreiben wurde vernachl\u00e4ssigt; inzwischen sind wir wieder mit aller Kraft dabei.<\/p>\n<h3>Schreiben<\/h3>\n<p>In hanseatischer Zur\u00fcckhaltung verschweigen wir meist, dass wir einst den Hamburger F\u00f6rderpreis f\u00fcr Literatur bekommen haben. Inzwischen besinnen wir uns auf unsere literarischen Wurzeln und sind optimistisch, auch hier Aufregendes zustande zu bringen. Wir sind zwei Autoren mit drei Schreibweisen, schreiben einzeln und kollektiv. Auf den ersten, meist sehr assoziativen Entwurf folgt ein reger E-Mail-Wechsel von Zimmer zu Zimmer. Jeder hat die volle Freiheit zu \u00e4ndern, was und so viel er mag.<\/p>\n<h3>Erz\u00e4hlen<\/h3>\n<p>Alle erz\u00e4hlen sich und anderen gern Geschichten, die dem Leben einen Sinn geben. Uns beide interessieren allerdings nicht die gegl\u00e4tteten, wohlgeordneten Versionen von Liebe, Hass und Lust. Eher sp\u00fcren wir der Wirklichkeit des Erz\u00e4hlens in den K\u00f6pfen nach, mit seinen Klischees, grotesken \u00dcbertreibungen, aber auch interessanten Abwegen und Aufbr\u00fcchen.<br \/>\nWir lieben groteske Geschichten, denn: &#8222;Armes Lisel! Das Gef\u00fchl der vollkommenen Hilflosigkeit, das dich \u00fcberfallen hat, habe ich h\u00e4ufig. Der einzige Trost ist: traurig sein. Wenn die Traurigkeit in Verzweiflung ausartet, soll man grotesk werden. Man soll spa\u00dfeshalber weiterleben. Soll versuchen, in der Erkenntnis, da\u00df das Dasein aus lauter brutalen hundsgemeinen Scherzen besteht, Erhebung zu finden.&#8220; (Alfred Lichtenstein)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Homepage:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hamburgerliteraturreisen.de\/wir.html\">http:\/\/www.hamburgerliteraturreisen.de\/wir.html<\/a><\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hamburgerliteraturreisen.de\/veroeff.html\">http:\/\/www.hamburgerliteraturreisen.de\/veroeff.html<\/a><\/p>\n<p>H\u00f6rproben: <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/vera-rosenbusch\">https:\/\/soundcloud.com\/vera-rosenbusch<\/a><\/p>\n<p>Facebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/vera.rosenbusch\">https:\/\/www.facebook.com\/vera.rosenbusch<\/a><\/p>\n<p>2016 ist unser neues Buch erschienen: &#8222;Alles so sch\u00f6n gr\u00fcn hier&#8220;. Mehr dazu: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/allesschoengruen\/?ref=aymt_homepage_panel\">www.facebook.com\/allesschoengruen\/?ref=aymt_homepage_panel <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alles anfing Kennengelernt haben wir uns im Literaturlabor, einem ehemaligen Fischgesch\u00e4ft in Eimsb\u00fcttel, wo sich Schreibgruppen trafen, und jeden Samstag gab es eine Lesung. 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